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Einladung zur Verleihung des 32. Würzburger Friedenspreises an die „Omas gegen Rechts Würzburg“

Omas gegen Rechts in Würzburg

Omas gegen Rechts in Würzburg

Die Gruppe der „Omas gegen Rechts Würzburg“ wird mit dem 32. Würzburger Friedenspreis ausgezeichnet. Das unabhängige Friedenspreiskomitee würdigt damit das konsequente Engagement der „Omas gegen Rechts Würzburg“ im Kampf für Demokratie und Vielfalt sowie gegen Rassismus und rechtsextremes Gedankengut.

„Egal ob bei Kundgebungen zum Schutz unseres demokratischen Zusammenlebens oder bei Protestaktionen gegen rechte Parteien oder Gruppierungen – die „Omas gegen Rechts“ sind immer vor Ort und treten lautstark für eine friedliche und diverse Gemeinschaft ein“, betont das Komitee bei der Begründung seiner Entscheidung. „Gerade mit Blick auf den fortdauernden Rechtsruck und darauf, dass menschenfeindliche Positionen von einzelnen Parteien zunehmend öffentlich verbreitet und normalisiert werden, kann das Engagement von Organisationen wie den „Omas gegen Rechts“ nicht genug gewürdigt werden.“

Wer sind „die Omas“?

Die „Omas gegen Rechts Würzburg“ vereinen Menschen, die sich parteiunabhängig für eine demokratische Zukunft einsetzen wollen. Das Wort „Omas“ darf man nicht wörtlich nehmen, denn Alter und Geschlecht sind dabei irrelevant. Wichtig sind die gemeinsamen demokratischen Werte und die Bereitschaft, aktiv in die Gesellschaft hineinzuwirken.

Wie engagieren sich die „Omas gegen Rechts

Die „Omas gegen Rechts Würzburg“ arbeiten mit zahlreichen anderen Organisationen zusammen und stärken dadurch demokratische Netzwerke.

Sie engagieren sich in zahlreichen Projekten. So organisieren sie regelmäßig Mahnwachen, etwa die Menschenkette um das Würzburger Rathaus anlässlich der Kommunalwahl und sie sind mit Infoständen, beispielsweise zum Tag des Grundgesetzes oder zum Tag der Befreiung, präsent.

Nicht nur bei Kaffee und Kuchen suchen sie aktiv den demokratischen Diskurs mit der Stadtgesellschaft. So waren sie auch Teil der 3D-Woche der Don-Bosco-Berufsschule, wo sie sich mit Jugendlichen zu den Möglichkeiten demokratischer Teilhabe ausgetauscht haben. Darüber hinaus wollen sie den digitalen Raum nicht den Rechten und Rechtsextremen überlassen: Sie sind mit eigenen Beiträgen, zum Beispiel offenen Briefen, in den sozialen Medien präsent, auch, um jüngere Menschen zu erreichen.

Öffentliche Preisverleihung am 26. Juli

Der mit 3.000 Euro dotierte Preis wird am Sonntag, 26. Juli 2026, um 11 Uhr im Kleinen Haus des Mainfranken Theater Würzburg feierlich verliehen. Die Bürgerinnen und Bürger aus der Region sind herzlich zu der öffentlichen Veranstaltung eingeladen.

Mehr Infos hier im Einladungsflyer

 

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